Tipps

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Rad
 
Fahrrad

Das richtige Rad muß jeder für sich finden. Wir empfehlen für längere Touren auf jeden Fall eine Straßenausstattung mit Schutzblechen und Dynamo inkl. Beleuchtung, am besten mit Standlicht. Die Sitzhaltung muß stimmen: Gerader Rücken, auch auf dem MTB, gestrecktes Bein - unbedingt vom Fachhändler beraten lassen, um eine optimale Einstellung für längere Touren auszuprobieren.

Hörnchen

Hörnchen - für MTB's und alle die keinen Rennlenker haben, man kann öfter mal umgreifen und entlastet die Arme und zugehörige Sehnen sehr gut, anatomisch geformte Lenkergriffe (bio grip) federn, massieren, vermindern Abklemmen von Adern, Preis: ca. 25 €.

Sattel

Wenn's wiederholt drückt: Sattel wechseln. Besonders Frauen sollten auf Frauenmodelle achten und auch mal die sehr schmalen, hart aussehenden Rennsättel testen. Gute Händler leihen so einen Sattel auch für eine Probefahrt.

Pedale

Empfehlenswert sind Pedale mit Käfigen, damit steht man sicher in den Pedalen und es besteht nicht die Gefahr abzurutschen. Ausserdem hat man eine hohe Kraftübertragung, da man treten und ziehen kann. Noch besser sind allerdings Clickpedale. Geeignet für Radler, die 70 - 80 km am Tag fahren und auch in den Bergen gut vorankommen wollen. Man kommt leicht aus den Halterungen heraus, und nach einigen Kilometern achtet man garnicht mehr beim Ein- oder Aussteigen auf die Pedale, es macht einfach nur "click" und man ist sicher mit seinem Velo verbunden. SPD-Pedale, wie das System heißt, sind sicherer als Käfige und besonders bei Notsituationen - schnelles Bremsen oder womöglich Sturz - kommt man ohne Probleme aus den Halterungen raus.

Werkzeug

Hier bietet der ADFC eine gute Übersicht

Inspektion

Reifenprofil, Schrauben und Verbindungen, Bremsgummis, alle Gänge, besonders die seltenen (!) einmal unter Belastung testen. Bremsen anziehen und die Untersetzungen schalten.

Gepäcktaschen

Gepäckverteilung ist hier die Aufgabe. Also zwei separate (!) Packtaschen für hinten und eine Lenkertasche für die Dinge, die schnell zur Hand sein müssen. Nicht nur für Vielfahrer sind zwei Low-Rider-Packtaschen für vorn anzuraten. Das Fahrverhalten verändert sich leicht, aber die optimale Lastenverteilung ist deutlich spürbar. Die Taschen sollten wasserdicht sein, aus abriebfestem Material und an mehreren Stellen am Gepäckträger zu fixieren sein. Weiteres Gepäck z.B. Zelt oder Schlafsack (im wasserdichten Stausack) am besten mit Gummi-"Spinnen" auf den Gepäckträger schnallen. Sie bestehen aus mehreren Gummis und umschließen so alle Ecken und Kanten.

Sicherheit

Licht ans Rad! Zusätzlichen Diodenblinker für hinten. Aufpassen, daß das Gepäck nicht den Rückstrahler verdeckt. Sobald es dämmert - Licht an! Helle Kleidung mit Reflektoren. Gelber Radblouson ist schmutzempfindlich dafür gut sichtbar. Beinmanschetten nützen nichts, wenn man mit Seitentaschen fährt, sonst sind sie sehr effektiv, da sie deutlich in Bewegung sind.

Kilometerzähler

Zur Orientierung und Streckeneinschätzung. Zeigt mit der reinen Fahrzeit an, wann wieder eine Pause fällig ist: alle 2 Stunden.

Grundausstattung - Fahrrad-Schloss
- Ersatzschlauch/Flickzeug
- Trinkflaschen
- Luftpumpe und Flickzeug
- Werkzeug, Lappen
- Ersatzseilzüge für Bremsen und Schaltung

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Bekleidung

Je weniger Gepäck, desto größer der Radelspaß! Hier gilt das Zwiebelprinzip: Viele leichte und kombinierbare Teile - als große dicke Kleidungstücke.

Radhose, Radjersey

Ein absolutes Muß für all jene, die mehr als 3 Stunden am Tag fahren wollen. Es sitzt sich einfach besser auf dem Hoseneinsatz-Polster und das Jersey trocknet schneller und klebt auch nicht wie Baumwolle auf der Haut. Die Sachen gibt es auch in "gedeckten" Farben, wem's zu bunt ist.

Fahrradhelm

Aufsetzen!

Schuhe

Turn- vs. Fahrradschuhe - je steifer die Sohle, je besser die Kraftübertragung. Mountainbikeschuhe haben eine Sohle, mit der man noch kleine Wege gehen kann und trotzdem guten "Tritt" hat. Es geht natürlich auch in normalen Turnschuhen, kostet aber definitiv mehr Kraft.

Handschuhe

Radhandschuhe - sollten dicke Gel- oder Softkissen auf den Handinnenflächen haben um die Hände zu schonen, geben außerdem einen sicheren Griff am Lenker und schützen bei Sturz.

Brille

Rad-Brille - dunkel gegen Sonne + Klarsichtscheiben gegen Fliegen in der Dämmerung. Entweder Wechselgläser oder lieber gleich 2 Brillen.

Socken

Hier ist Coolmax etc. zu bevorzugen wegen Schweißtransport und Sitz. Einmal ausprobiert, wird man sie nie wieder missen wollen.

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Wetter

Regen

- Cape bzw. Regenumhang, Regenhose/Regenjacke

Empfehlung: Umhang mit gut sitzender Kaputze, die in Augenhöhe Klarsichteinsätze hat, um seitliche Sicht zu haben. Der Umhang wird über den Lenker gelegt und mit angenähten Haltegurten gefasst. Der Rückenteil sollte zwei Bänder haben, die man von hinten um den Körper bindet, um Windangriff zu verringern

- Schuh-Gamaschen, Handschuhe mit Windstopper

- warme Unterhosen mit Fleece-Verstärkung vorn - Blase und Nieren etc. sind extrem empfindlich

- dicke Extrasocken (hoher Anteil Kunstfasern, evtl. mit Windstopper, teuer, aber hilfreich)

- Tücher - vielseitig einsetzbar, für Kopf, Ohren, Hals, Nacken (beugen Genicksteife bei langen Fahrten vor) Sonne - immer ersehnt und dann ist sie da. Den ganzen Tag lang. Bis die Haut Alarm und dann Blasen schlägt. Gesünder als jeder Sunblocker ist Abdeckung

- Hose: langes Bein, Microfaser mit Verstärkung am Innenfuß gegen Abrieb

- Schirmmütze od. Basecap, mit Mash (Netzgitter für optimale Belüftung), tief ins Gesicht ziehen und die Augen zusätzlich zur Brille zu schützen

Nützliches für Unterwegs

- Orientierung + Papiere
- Geldbeutel - Radkarten
- Ausweis (JH, Stud. Nothilfepaß, Versicherung)
- Telefon- und Bahncard
- Geld/Schecks/Karten - Notrufnummern bei Verlust
- Kopien der Papiere
- Stift, Kleber
- Notizbuch mit Adressen

Medizin

- Erste-Hilfe-Set, Pflaster/Stretchverband
- Insektenschutzmittel
- Fieberthermometer, Antidurchfallmittel, Desinfektionsmittel
- Ohrstopfen, China-Salbe, Puder
- Augentropfen, wer zu Bindehautentzündung neigt

Waschen + Pflegen

- Duschgel/Shampoo, Zahnbürste/Zahnpasta, Rasierer
- Sonnenschutz
- Monatshygiene, Waschmittel, Spüli/Küchentuch
- Klopapier/Taschentücher
- Schuhputzzeug/Nähzeug

Sonstiges - Fotoapparat und Filme
- Taschenmesser/Löffel
- Taschenlampe: Batterien prüfen
- Schere, Kerze/Feuerzeug

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Camping

- Schlafsack, Isomatte, Zelt
- Kocher + Benzin oder Gas, Geschirr
- Salz, Zucker und Kräuter, Olivenoil für Feinschmecker
- Knautschfeste Dose für Lebensmittel
- Wassersack

Verpflegung
Kohlenhydrate sind gefragt!
Nudeln, Kartoffeln, Reis - Für den schnellen Nachschub sorgen Bananen, Riegel und Äpfel Mineral-Brause-Tabletten gleichen Salzverlust durch Schwitzen aus und machen gute Laune ;-)

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Mücken


Sie sind während der Sommermonate in Wäldern und an Seen besonders stark verbreitet und gelten als die "Urlaubs - Plagegeister Nummer Eins". Sie stechen innerhalb von Sekunden und hinterlassen rote, tagelang juckende Stiche die sehr unangenehm sind. Diverse chemische Produkte mit dem Inhaltsstoff "Diethyltoluamid" helfen. Damit sind sie stundenlang geschützt. Doch Vorsicht: - Durch eine dauerhafte Anwendung kann man gesundheitliche Schäden davon tragen !

Naturprodukte, wie z.B. der Duft aus Lavendel und Eukalyptus oder das alte Hausmittel "Apfelessig" schreckt die Mücken zwar ab, doch leider ist die Wirkung in kürzester Zeit wieder verflogen !

Unsere Tipps:
- Am Abend ruhig mal die langen Sachen herausholen oder aber ein Moskitonetz aufspannen. Das hat schon so manchem Radler die Haut gerettet.

Sollten sie dennoch einmal gestochen werden, beachten sie folgendes:

- Nicht kratzen ! ( So schwer es auch fällt )
- Kühlendes Gel vermindert den Juckreiz und desinfiziert.
- Für kleine Kinder können sie pflanzliche Präparate benutzen, wie z.B. Lavendel -, Teebaum- oder Zedernöl.

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