Die Freiberger Mulde

Die Freiberger Mulde und die Zwickauer Mulde treffen sich bei Sermuth und schließen sich zur Vereinigten Mulde zusammen, die dann bei Dessau in die Elbe mündet. Alle 3 Mulden haben in etwa die gleiche Lauflänge, jeweils etwas über 100 km.

Die Mulde ist der schnellste Fluss Europas!

Außerdem muss auch noch die Zschopau erwähnt werden, sie ist der natürliche Gewässerlauf der Mulde. Die Zschopau, der untere Teil der Freiberger Mulde und die Vereinigte Mulde haben eine Gesamtlauflänge von 252 km und einen Höhenunterschied von der Quelle bis zur Mündung von etwa 1.000 m.

Die Freiberger Mulde entspringt oberhalb von Moldava (Moldau) in Tschechien. Nach etwa 5 km erreicht sie Deutschland. Sie läuft im Erzgebirge an Freiberg vorbei bis Nossen in einem bis zu 100 m tief eingeschnittenen Tal. Bei Töpeln mündet die Zschopau in die Freiberger Mulde. Die wichtigsten Nebenflüsse der Freiberger Mulde sind Bobritzsch, Gimmlitz und Striegis.
Neben Freiberg gibt es noch weitere sehenswerte Orte, wie Nossen und Döbeln. Burgen und Klöster, wie zum Beispiel Burg Mildenstein schmiegen sich in die wundervolle Landschaft ein.

Freiberg ist Sachsens älteste und bedeutendste Bergstadt, Sie entstand im 12. Jahrhundert. Die reichen Silbervorkommen begünstigten die Entwicklung der Stadt Freiberg zum wirtschaftlichen Zentrum der Wettiner Herrscher, die hier die 1240 erstmals erwähnte Münze einrichteten.    

Ganz verschieden ist die Beschaffenheit der Radroutenführung entlang der Freiberger Mulde. Entsprechend der hügligen Landschaft gibt es einen ständigen Wechsel zwischen ruhigen Nebenstrassen, Radwegen, befestigt oder unbefestigt, Wald- und Feldwegen aber auch ab und zu Streckenführungen mit mässigem Verkehr. So sind auch einige Steigungen zu überwinden.

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