Illustration Mulde-Radweg © Ronny Ehrenfeld

Der Muldental-Radweg

Die Mulde – ein Fluss mit vielen Facetten. Auf ca. 366 Kilometern erwarten den Radler Auenlandschaften, geschichtsträchtige Städte, Dörfer, Burgen, Schlösser und Klöster sowie nebenbei auch den schnellsten Fluss Mitteleuropas. Der Muldentalradwanderweg, 2009 in Mulderadweg umbenannt, erstreckt sich über drei Routen. Von den zwei Quellen im Erzgebirge – westlich die Zwickauer Mulde und östlich die Freiberger Mulde – hin zum Zusammenfluss bei Sermuth und weiter als Vereinigte Mulde bis hin zur Elbe.

Die drei Abschnitte sind in jeweils 5 Etappen eingeteilt, welche nach individuellen Wünschen planbar sind. Der Einstieg in den Radweg kann in jeder Etappe erfolgen, er ist kontinuierlich und verlässlich ausgeschildert. Auf Radfahrkarten erscheint er als Radwanderweg ZMU (Zwickauer Mulde), FMU (Freiberger Mulde) und VMU (Vereinigte Mulde).

Für alle Etappen stehen Informationen zu den Tourdaten, Wissenswertes über die Strecke, Unterkünfte, Anreise sowie die GPS-Tracks als downloadbare gpx-Daten bereit.

Achtung: Aufgrund der aktuellen Lage mit COVID-19 kann es zu Einschränkungen bei Grenzübertritten, Übernachtungsmöglichkeiten und weiteren Vorhaben kommen. Bitte informiert euch über den aktuellen Stand bspw. unter www.bundesregierung.de.

Auf den Sattel und los gehts!

Freiberger Mulde

FMU Etappe 1

Moldava (CZ) — Holzhau

Etappendetails
Mulde bei Holzhau © Kolossos/CC BY-SA 3.0 Die Quelle der Freiberger Mulde bei Moldava © Gortyna/CC BY-SA 4.0

SCHWER

0,5 STD

8 KM

64 M

209 M

Diese kurze aber sehr anstrengende Etappe ist grenzüberschreitend und beginnt in Tschechien nahe der Ortschaft Moldava. Um aber zur Quelle zu gelangen startet man am besten vom Bahnhof Holzhau über einen starken Anstieg, der einzigen ÖPNV-Verbindung nahe der Freiberger Mulde-Quelle. Belohnt wird die Anstrengung mit dem Anblick der atemberaubenden Kulisse um die Quelle im Böhmischen Erzgebirge und einer rasanten Abfahrt zurück nach Holzhau. Der Weg führt über eine verkehrsarme und gut befahrbare Straße mit eindeutiger Radwegbeschilderung.

Anreise

Mit dem Zug erreicht man Holzhau über Freiberg. Die Quelle selber wird nicht über den ÖPNV bedient. Mit dem Auto nähert man sich Holzhau und Moldava über die Bundesstraße 171.

Highlights auf der Strecke

In Moldava bei der Kirche Mariä Heimsuchung der Jungfrau (Kostel Navštívení Panny Marie) bietet sich die Gelegenheit den wunderbaren Ausblick auf das Panorama des Böhmischen Erzgebirges zu geniessen. Etwas entfernt befindet sich in einem kleinen Waldstück die Quelle der Freiberger Mulde.

Der Ort Holzhau liegt im Naturpark Erzgebirge/Vogtland und ist im Winter als Skigebiet beliebt. Daher finden sich hier auf jeden Fall Übernachtungsmöglichkeiten. Aber auch ohne Schnee bildet Holzhau für grenzüberschreitende Wandertouren und Radtouren auf dem Mulderadweg einen idealen Ausgangspunkt.

Unterkünfte

für diese Etappe fehlen uns übernachtungsmöglichkeiten. Sie bieten diese an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

FMU Etappe 2

Holzhau — Freiberg

Etappendetails
Oberer Markt in Freiberg © Dr. Volkmar Rudolf/CC BY-SA 3.0 Blockhausen © Christian Gebhardt/CC BY-SA 4.0

SCHWER

2,5 STD

35 KM

330 M

599 M

Die Strecke führt entlang der Freiberger Mulde auf ruhigen, befestigten und asphaltierten Straßen nach Freiberg. Meist geht es bergab, jedoch ab und an müssen steilere Wegstücke bewältigt werden. Idyllische Wälder und Flussauen liegen links und rechts am Wegesrand. Abseits des Weges nach Freiberg finden sich sehenswerte Ortschaften wie Dorfchemnitz und Nassau, welche Dank ihrer Besonderheiten einen Besuch wert sind.

Anreise

Mit dem Zug erreicht man Holzhau über Freiberg. Freiberg selbst ist einfach von Dresden, Chemnitz, Zwickau und Hof (Bayern) ohne Umstieg aus erreichbar. Mit dem Auto nähert man sich Holzhau über die Bundesstraße 171. Durch Freiberg führen die B 173 und B 101.

Highlights auf der Strecke

Der Ort Holzhau liegt im Naturpark Erzgebirge/Vogtland und ist im Winter als Skigebiet beliebt. Daher finden sich hier auf jeden Fall Übernachtungsmöglichkeiten. Aber auch ohne Schnee bildet Holzhau für grenzüberschreitende Wandertouren und Radtouren auf dem Mulderadweg einen idealen Ausgangspunkt.

In Rechenberg-Bienenmühle befindet sich das Sächsische Brauereimuseum Rechenberg. Hier wird in eindrucksvoller Weise die über 450-jährige Geschichte der Brauerei und der gesamte Prozess der traditionellen Bierherstellung vermittelt.

Auf rechter Seite zum Streckenverlauf befindet sich Nassau. Im Ort befindet sich die Dorfkirche Nassau mit Silbermannorgel aus dem Jahre 1748.

Etwas westlich der Strecke liegt Dorfchemnitz. Hier laden Blockhausen mit seiner Kettensägenkunst und das Technische Museum Eisenhammer, ein historisches Hammerwerk, Interessenten ein.

Wer Lust hat eine Runde um die Talsperre zu drehen sowie den sagenumwobenen Burgberg zu besteigen und auf ihm den herrlichen Ausblick Richtung Freiberg zu geniessen, ist bei der Talsperre Lichtenberg gut aufgehoben. Später auf der Strecke direkt in Lichtenberg lockt das Schaubergwerg Trau-Auf-Gott-Erbstollen.

Etappenziel ist die Silberstadt® Freiberg. Erkunde den historischen Altstadtkern, erlebe im Schloss Freudenstein die Minerialienschau Terra Mineralia, besuche das unterirdische Freiberg in den Silberbergwerken. In Freiberg ist der Bergbau zwar seit 1969 eingestellt, aber erlebbar ist er noch immer, zum Beispiel bei einer der traditionellen Berg- und Hüttenparaden.

Unterkünfte

für diese Etappe fehlen uns übernachtungsmöglichkeiten. Sie bieten diese an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

FMU Etappe 3

Freiberg — Nossen

Etappendetails
Etappenziel Schloss Nossen © Ronny Ehrenfeld/c-macs Auf unterschiedliche Wegeverhältnisse sollte man sich einstellen – hier grober Splitt nahe Rothenfurth. © Ronny Ehrenfeld/c-macs

SCHWER

2,5 STD

25,5 KM

355 M

469 M

Auf der Strecke wechselt man öfters die Uferseite und radelt durch die herrlich grünen Muldeauen. Die Landschaft schmückt sich mit kleineren Städten und idyllischen Dörfern. Schon von weitem kann man historische Bauten wie die Altväterbrücke und das nicht zu übersehende Renaissanceschloss Nossen am Ende der Etappe entdecken, es wird auch auf der 3. Etappe nicht langweilig. Die Strecke ist sehr gut ausgeschildert. Es müssen einige Höhenmeter überwunden werden. An einigen Stellen ist der Weg unbefestigt und kann durch Regen etwas schlammig sein.

Anreise

Mit dem Zug ist Freiberg von Dresden, Chemnitz, Zwickau und Hof (Bayern) ohne Umstieg erreichbar. Durch Freiberg führen die B 173 und B 101. Nossen ist mit den ÖPNV via Bus zu erreichen, während es für Autofahrer eine gute Anbindung an die A4 und A14 gibt.

Highlights auf der Strecke

Start ist nahe der Silberstadt® Freiberg. Hier sollte der historische Altstadtkern erkundet, im Schloss Freudenstein die Minerialienschau Terra Mineralia erlebt, das unterirdische Freiberg in den Silberbergwerken besucht werden und nehme Teil an einer der traditionellen Berg- und Hüttenparaden. In Freiberg ist der Bergbau zwar seit 1969 eingestellt, aber erlebbar ist er noch immer, zum Beispiel bei einer der traditionellen Berg- und Hüttenparaden.

Nach Halsbrücke fliesst die Freiberger Mulde unter der Altväterbrücke entlang. Diese 70-Meter-lange Steinbogenbrücke war ein Aquädukt und die bedeutendste wasserwirtschaftliche Anlage des Halsbrücker Bergbaues. Die damals zweigeschossige Brücke besteht heute nur noch aus dem unteren Fußgängerteil, trotzdem lockt der immer noch schöne Anblick der Brücke zum verweilen ein.

Vorbei geht es an Siebenlehn wo der 42 Meter hohe, von ein paar engagierten Einwohnern restaurierte Wasserturm Reisende schon von weitem grüßt.

Die Etappe endet an der Pöppelmannbrücke in Nossen. Einen Katzensprung entfernt thront das nicht zu übersehende Renaissanceschloss über der Freiberger Mulde. Der Markt, gesäumt von historischen Gebäuden, bildet den Ortskern der Stadt, hier findet man sicher ein hübsches Plätzchen in der Sonne für eine Erfrischung. Das Schloss und der nahe gelegene Klosterpark Altzella bieten ein vielfälltiges museales und kultuerelles Angebot. Durch seine Lage am Flusstal ist Nossen beliebt bei Radfahrern und Wanderern.

Unterkünfte

Seminarfabrik Nossen
Schützenstraße 32, 01683 Nossen
Telefon 035242 665511
info(at)sefano.de
www.sefano.de

Zur Verfügung stehen 8 DZ mit Gemeinschaftsbad, 6 DZ und 4 EZ mit jeweils eigenem Bad, teilweise mit Blick auf die Freiberger Mulde. Die hellen Zimmer sind gemütlich eingerichtet und können gern auch aufgebettet werden.

Sie bieten Übernachtungsmöglichkeiten an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

Altväterbrücke über der Freiberger Mulde © Ronny Ehrenfeld/c-macs Möglichkeiten für Pausen gibt es an vielen Stellen © Ronny Ehrenfeld/c-macs

FMU Etappe 4

Nossen — Döbeln

Etappendetails
Döbeln © Dr. Volkmar Rudolf/CC BY-SA 3.0 Klosterpark Altzella © Sylvio Dittrich/www.schloesserland-sachsen.de

MITTEL

1,5 STD

21 KM

206 M

271 M

Start ist unterhalb des Schlosses Nossen, welches majestätisch über dem Fluss thront. Die Strecke führt zur Hälfte über verkehrsarme, asphaltierte Straßen und über befestigte Wege und Pfade. Wie die Freiberger Mulde schlängelt sich der Weg vorbei an ursprünglichen Landschaften. Wälder und Felder, Heimstätte verschiedener Vogelarten, sehenswerte kleinere und größere Ortschaften. Dampfmaschineninteressierte machen auf jeden Fall in Roßwein halt, bevor es weiter nach Döbeln geht. Hier wartet eine wirklich besondere Überraschung nicht nur für Freunde von historischen öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Strecke nah am Fluß ist wieder gut ausgeschildert.

Anreise

Nossen ist mit den ÖPNV via Bus zu erreichen, während es für Autofahrer eine gute Anbindung an die A4 und A14 gibt. Nach Döbeln gibt es Zugverbindungen von Leipzig, Riesa und Chemnitz. Durch und nahe Döbeln führen die B 175 und B 169 mit Anschluss zur A14.

Highlights auf der Strecke

Start ist an der Pöppelmannbrücke in Nossen. Hier wartet das Renaissanceschloss und auch der historische Ortskern der Stadt auf Besucher. Das Schloss und der nahe gelegene Klosterpark Altzella bieten ein vielfälltiges museales und kultuerelles Angebot.

In Roßwein lädt der Dampfmaschinenverein Interessenten ein, ihr Ensemble aus Dampfmaschine und Dampfkessel zu begutachten. Das nun über 100 Jahre alte Ensemble ist deutschlandweit einmalig. Nach Rücksprache mit dem Verein ist eine Besichtigung möglich. Auch der Heimatverein freut sich über Besucher des Museums und des Kamelienhauses.

In Döbeln sind einige interessante Dinge zu entdecken. Zum einen die Döbelner Pferdestraßenbahn – hier erlebt man auf einer restaurierten Strecke in der Innenstadt den Öffentlichen Nahverkehr, wie er vor über hundert Jahren seinen Anfang genommen haben muss. Gewürdigt wird dieses Thema im eigens dazu eröffneten Museum. Die Innenstadt mit unterschiedlichen historischen Bauten wie dem Heckelhaus, dem Rathaus mit seinem Museum und der Kirche St. Nicolai. Viele weitere Ausflüge in die Umgebung sind in dem sehr gut ausgebauten Wander- und Radwanderwegenetz möglich.

Unterkünfte

Seminarfabrik Nossen
Schützenstraße 32, 01683 Nossen
Telefon 035242 665511
info(at)sefano.de
www.sefano.de

Zur Verfügung stehen 8 DZ mit Gemeinschaftsbad, 6 DZ und 4 EZ mit jeweils eigenem Bad, teilweise mit Blick auf die Freiberger Mulde. Die hellen Zimmer sind gemütlich eingerichtet und können gern auch aufgebettet werden.

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Die Ausschilderung ist ausgezeichnet © Ronny Ehrenfeld/c-macs Unterschiedliche Wegbeschaffenheiten wechseln sich ab © Ronny Ehrenfeld/c-macs

FMU Etappe 5

Döbeln — Sermuth

Etappendetails
Das Wasserschloss Podelwitz lockt © Ronny Ehrenfeld/c-macs Wo soll es hingehen? © Ronny Ehrenfeld/c-macs

MITTEL

2 STD

30 KM

255 M

288 M

Eine Fahrt mit der Pferdebahn in Döbeln könnte diese Etappe eröffnen, bevor es wieder auf den Drahtesel geht. Entspannt verläuft der Weg nun nah am Fluss über Klosterwiesen, vorbei am Zisterzienserkloster Buch und unterhalb der malerischen Burg Mildenstein entlang bis zum Etappenende bei Sermuth, wo sich nun die Freiberger Mulde und die Zwickauer Mulde treffen und als Vereinigten Mulde weiter fließen. Der Weg ist wie immer sehr gut ausgeschildert.

Anreise

Nach Döbeln gibt es Zugverbindungen von Leipzig, Riesa und Chemnitz. Durch und nahe Döbeln führen die B 175 und B 169 mit Anschluss zur A14. Der größere Ort nahe Sermuth ist Leisnig. Von Leipzig und Grimma führt eine Zugstrecke am Bahnhof Leisnig vorbei. Mit dem Auto ist Döbeln von Grimma aus zu erreichen.

Highlights auf der Strecke

In Döbelns Herzen warten die Döbelner Pferdestraßenbahn und das sich diesem Thema angenommene Museum, historische Bauten wie das Heckelhaus, das Rathaus mit seinem Museum und die Kirche St. Nicolai auf Gäste. Viele weitere Ausflüge in die Umgebung sind in dem sehr gut ausgebauten Wander- und Radwanderwegenetz möglich.

Der Radweg führt vorbei am Kloster Buch. Die Zisterzienserinnen dürfen auf eine über 800 jährige Geschichte blicken.

Eine zu großen Teilen gut erhaltene Altstadt, von mittelalterlicher Herkunft, erwartet die Besucher in Leisnig. Verwiesen sei auf die sehenswerte Stadtkirche St. Matthäi, mehreren Museen und viele kleine Besonderheiten.

Oberhalt der Freiberger Mulde und der Stadt Leisnig thront die Burg Mildenstein. Neben ihrer tausendjährigen Geschichte kann die Burg mit vielerlei Highlights punkten: einer familienfreundlichen Ausstellung, beeindruckende Rittersäle, dem Bergfried und vieles mehr laden zu Besichtigung ein.

Zu einer Rast lädt das Wasserschloss Podelwitz auf der anderen Uferseite ein. Einfach über die Muldebrücke radeln, Picknickdecke rausholen und im Schatten vom Wasserschloss entspannen.

Bei Sermuth fließen die Freiberger und die Zwickauer Mulde zusammen und bilden die Vereinigte Mulde. Hier endet die Etappe und somit auch der Abschnitt des Radweges Freiberger Mulde.

Unterkünfte

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Mulderadweg © Ronny Ehrenfeld/c-macs Nahe des Wasserkraftwerk Klosterbuch-Scheergrund © Ronny Ehrenfeld/c-macs

Zwickauer Mulde

ZMU Etappe 1

Schöneck/Vogtland — Aue

Etappendetails
Talsperre Muldenberg © Festus/CC BY 3.0 Muldenberg, rechts die noch kleine Zwickauer Mulde © Aagnverglaser/CC BY-SA 4.0

SCHWER

3 STD

48 KM

659 M

1100 M

Als Startpunkt bietet sich die Quelle der Roten Mulde in Schöneck in der Nähe vom Bahnhof förmlich an. Mit 707 m über Null ist Schöneck die höchstgelegene Stadt im Vogtland. Von hier bis nach Hammebrücke führt der Weg über ruhige Straßen, ab dann ein Mix aus gut ausgebauten Forstwegen, Straßen, Pfaden und weiteren sehr gut befestigten Wegen wie die zum Radweg ausgebauten ehemaligen Bahntrassen. Vom Vogtland geht es ins Ezgebirge durch idyllische Natur mit Wiesen und Wäldern wie aus dem Bilderbuch, vorbei an Städtchen und Dörfern, einigen Talsperren, dem Blauenthaler Wasserfall bis nach Aue. Die Strecke hat einige anstrengende Anstiege. Der Weg ist gut und einheitlich ausgeschildert.

Anreise

Nach Schöneck, Grünbach und Aue besteht die Möglichkeit, mit der Vogtlandbahn von Zwickau als auch von Plauen aus anzureisen. Durch Aue führen die Bundesstraßen 101, 169 und 283.

Highlights auf der Strecke

Die Quelle der Roten Mulde am Östlichen Stadtrand von Schöneck ist ein idyllisches Plätzchen und Startpunkt der Radtour. Vom „Alten Söll“ aus, dem Panoramaaussichtspunkt (743 m über Null) und einstiger Ursprung des Ortes, erspäht man die Reste historischer Architektur eines Berggutes, Torbogens und weiter in der Ferne liegen der Thüringer Wald im Nordwesten, das Fichtelgebirge im Westen und das Elstergebirge im Süden.

An der Trinkwassertalsperre im Grünbacher Ortsteil Muldenberg werden die Rote Mulde, die Weiße Mulde und der Saubach gestaut. Sie hat rund 100 Jahre auf dem Buckel und wurde aus Bruchsteinen gesetzt. Heute ist sie zur Wasserseite hin mit Beton verstärkt und man kann diese Mauer betreten. Ein Badesee unterhalb der Talsperre lädt zum verweilen ein.

Auf dem rund 2,5 km langen Moorlehrpfad im Naturschutzgebiet Hammerbrücke erfährt man Wissenswertes über Flora und Fauna dieser besonderen und stark gefährdeten Mohrwiesen, durch welche auch unser Radweg führt.

In Morgenröthe-Rautenkranz befindet sich das Raumfahrtmuseum mit vielen interessanten Exponaten, welche dem ersten Deutschen im Weltall zu verdanken sind. Sigmund Jähn flog im August 1978 in der sowjetischen Raumkapsel Sojus 31 zusammen mit einem russischen Kollegen ins All. Desweiteren befindet sich hier ein historischer Hochofen – die Besonderheit: es wurden Glocken aus Eisen gegossen, nicht wie sonst üblich aus Bronze. Ein Besuch dieser geschichtsträchtigen Stätte lohnt sich.

Bei Schönheide kann man vom Sattel absteigen und in die Bimmelbahn von Schönheide nach Stützengrün einsteigen. Die Museumsbahn bildet zusammen mit dem Wernesgrüner Schienen-Express eine schöne Alternative, besonders wenn Kinder von der Partie sind.

Der 34 m hohe Aussichtsturm „Glück auf“ steht auf dem 600 m hohen Berg „Bühl“ am Rande des Städtchens Eibenstock, inmitten des Nationalparks Erzgebirge/Vogtland, ehemals Miriqidi genannt, dies bedeutet Dunkel oder auch Finsterwald. Eibenstock hat ein hübsches Rathaus, Museen und viel Sehenswertes zu entdecken so auch eine riesige Zinngraupe auf dem Marktplatz. Besucht werden sollte der Blauenthaler Wasserfall, Sachsens größten Wasserfall, der Eibenstocker Bergbau- und Seifenlehrpfad und das Stickereimuseum. Die Badegärten in Eibenstock laden mit russischer Banja, Finnensauna, einer Riesenrutsche Groß und Klein zum ausgiebigen planschen und saunieren ein.

Durch Bockau führt der ca. 5 km messende Dorferlebnispfad und ein Laborantenlehrpfad – wo viele wissenswerte Dinge über Kräuter-, Heil- und Laborantenpflanzen vermittelt werden. Der Kräutergarten am Rathaus oder Gretels Ruh, ein geruhsames Plätzchen in der Natur mit einem Miniatursiedlungsanlage sind gern besuchte Orte.

Die Etappe endet in Aue. Die Stadt entstand aus einer Klostergründung um 1173 und gilt somit als eine der ältesten Ansiedelungen in Sachsen. Geprägt ist die Stadt durch den Bergbau. Sehenswert sind die alten Bürgerhäuser und Villen mit Jugendstilelementen, die Klosterkirche, das Herrenhaus Auerhammer. Hier ist auch der Zoo zu erwähnen, welcher sich explizit auf Zwerg- und Minitiere spezialisiert hat.

Unterkünfte

für diese Etappe fehlen uns übernachtungsmöglichkeiten. Sie bieten diese an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

ZMU Etappe 2

Aue — Zwickau

Etappendetails
Schloß Osterstein in Zwickau © Je-str/CC BY-SA 3.0 Die Burg Stein in Hartenfels © Valentina Patzlaff/Kora27/CC BY-SA 4.0

SCHWER

2 STD

29 KM

399 M

483 M

Entlang der Zwickauer Mulde ist diese Strecke eine Berg - und Talfahrt mit mehreren anstrengenden Anstiegen und darauf folgenden rasanten Abfahrten. Im Gegensatz zur ersten Etappe führt diese hier zum überwiegenden Teil über größere Straßen, welche man sich mit dem Autoverkehr teilen muß, bevor es nach Langenbach wieder ruhiger wird und man zum Ende der Etappe auf der Muldepromenade gemütlich ins Herz von Zwickau radelt. Der Weg ist gut ausgeschildert.

Anreise

Die Anreise ist mit der Bahn über Aue, mit Haltepunkten in Bad Schlema, Hartenstein, Wilkau-Haßlau und Zwickau möglich. Durch Aue führen die Bundesstraßen 101, 169 und 283. über die A72 und die B 93 ist Zwickau gut zu erreichen.

Highlights auf der Strecke

Aue entstand aus einer Klostergründung um 1173 und gilt somit als eine der ältesten Ansiedelungen in Sachsen. Geprägt ist die Stadt durch den Bergbau. Sehenswert sind die alten Bürgerhäuser und Villen mit Jugendstilelementen, die Klosterkirche, das Herrenhaus Auerhammer. Hier ist auch der Zoo zu erwähnen, welcher sich explizit auf Zwerg- und Minitiere spezialisiert hat.

Im Kurort Bad Schlema kann man zur Ruhe kommen. Beliebt bei Wanderern und Spaziergängern ist der Besuch des Kurparks, mit seinem Internationalen Kunstparcours. Die erzgebirgische Heilpflanzenwelt, ein Ruhe-Duft-Garten sowie der Felsengarten mit Wasserläufen laden zum Verweilen ein. Wer etwas mehr entspannen möchte ist im Gesundheitsbad ACTION mit seinen verschiedenen Sole- und Thermalbecken sowie einer breit aufgestellten Saunalandschaft mit 9 verschiedenen Saunen gut aufgehoben. Im Kulturhaus „Aktivist“ kann man alles Wissenswerte über den Uranbergbau und die WISMUT erfahren.

In der Kleinstadt Hartenstein lädt die liebevoll restaurierte Burg Stein mit ihrem Museum Groß und Klein zur Besichtigung ein. Ebenso der ehemalige Bergbaustollen Prinzenhöhle, welcher fast 20 Meter lang ist - um 1455 wurde hier während des Prinzenraubes Prinz Ernst zu Sachsen gefangen gehalten.

Ein paar Kilometer nördlich des Weges befindet sich das romantische Schloss Wildenfels. Von hier hat man Dank seiner exponierten Lage einen schönen Ausblick. Sein Museum und die Ausstellungen bieten innerhalb der ehrwürdigen Schlossmauern interessante Einblicke.

Das Etappenziel ist in Zwickau erreicht. Zwickaus neuere Stadtgeschichte ist eng mit der deutschen Automobilindustrie verwoben, daher sind hier gleich zwei Museen zu diesem Thema zu finden, das August Horch Museum und die Trabantausstellung. Der Jugendstil prägte das Gesicht des Städtchens, so finden wir im Johannisbad oder dem Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ zwei herausragende Beispiele dieser Architekturgattung. Das städtebauliche Zentrum von Zwickau bilden die Priesterhäuser, die Kirche St. Marien und das neoklassizistische Gebäude, welches die Galerie am Domhof mit Ausstellungsräumen des Zwickauer Kunstvereins, beherbergt. Das Max Pechstein-Museum, das Robert Schuhmann Haus, Schloss Osterstein und die Ratsschulbibliothek sollen nicht unerwähnt bleiben. Man darf sicher sein, hier vielfältige Zeugnisse von hohem kulturgeschichtlichem Wert zu finden.

Unterkünfte

Hotel Merkur -garni-
Bahnhofstraße 58, 08056 Zwickau
Telefon 0375 2119560
info(at)hotel-merkur-zwickau.de
www.hotel-merkur-zwickau.de

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ZMU Etappe 3

Zwickau — Glauchau

Etappendetails
Schloss Glauchau © Valentina Patzlaff/Kora27/CC BY-SA 4.0 Zwickauer Mulde nah Zwickau © Valentina Patzlaff/Kora27/CC BY-SA 4.0

LEICHT

1,25 STD

18 KM

45 M

58 M

Die dritte und recht kurze Etappe kommt komplett ohne nennenswerte Steigungen aus. Befahren werden zu sehr großen Teilen Fahrradstraßen sowie wenig befahrene Straßen und Wege. Diese gemächliche Tour verläuft am Anfang sehr nah am Fluss und später aufgrund der natürlichen Flusswindungen etwas abseitiger davon. Es geht von Zwickau vorbei an Flusswiesen, kleineren Städten und Feldern direkt nach Glauchau. Der Weg ist gut ausgeschildert.

Anreise

Die Anreise von Zwickau und Glauchau ist mit der Bahn und anderen ÖPNV möglich. Mit dem Auto über die A72 oder die B 93 ist Zwickau gut zu erreichen. Glauchau hat über die B 175 eine direkte Anbindung zur A4.

Highlights auf der Strecke

Start ist an nahe des Pulverturms und Schloss Ostersteins in Zwickau. Zwickaus neuere Stadtgeschichte ist eng mit der deutschen Automobilindustrie verwoben, daher sind hier gleich zwei Museen zu diesem Thema zu finden, das August Horch Museum und die Trabantausstellung. Der Jugendstil prägte das Gesicht des Städtchens, so finden wir im Johannisbad oder dem Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ zwei herausragende Beispiele dieser Architekturgattung. Das städtebauliche Zentrum von Zwickau bilden die Priesterhäuser, die Kirche St. Marien und das neoklassizistische Gebäude, welches die Galerie am Domhof mit Ausstellungsräume des Zwickauer Kunstvereins, beherbergt. Das Max Pechstein-Museum, das Robert Schuhmann Haus, Schloss Osterstein und die Ratsschulbibliothek sollen nicht unerwähnt bleiben.

In Glauchau fallen sofort die beiden Schlösser Glauchau mit ihrer interessanten Architektur auf. Die Doppelschlösser sind getrennt durch einen Wallgraben und teilen sich in Forder- und Hinterglauchau auf. Forderglauchau beherbergt die Stadt- und Kreisbibliothek „Georgius Agricola“, die Kreismusikschule des Landkreises Zwickau „Clara Wieck“ und die Galerie „art gluchowe“. Im Schloss Hinterglauchau findet man wunderschöne Austellungsräume mit historischen Interieurs, Malerei und Skulpturen verschiedener Epochen. Desweiteren sind in der Stadt der historische Marktplatz, das Villenviertel, das kleinste Museum der Region und die Unterirdischen Gänge in der Theaterstraße 34b empfehlenswert. Das Stadttheater bedient drei Sparten, von Theateraufführungen, über Konzert und Musicalveranstaltungen bis hin zu Ballettabenden.

Unterkünfte

Hotel Merkur -garni-
Bahnhofstraße 58, 08056 Zwickau
Telefon 0375 2119560
info(at)hotel-merkur-zwickau.de
www.hotel-merkur-zwickau.de

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ZMU Etappe 4

Glauchau — Rochlitz

Etappendetails
Zwickauer Mulde in Waldenburg © Valentina Patzlaff/Kora27/CC BY-SA 4.0 Schloss Rochsburg © Sylvio Dittrich/www.schloesserland-sachsen.de

SCHWER

3 STD

43 KM

467 M

548 M

Die Tour führt zu großen Teilen über Straßen, mal mit mehr, mal mit weniger Verkehr. Ab und an geht es über ruhige und befestigte Waldwege und mehrfach überquert man die Zwickauer Mulde. Es gibt vielerlei Auf- und Abfahrten, die stärkste Steigung befindet nach der kleinen Gemeinde mit dem auffallenden Namen Amerika bei Kilometer 24,5. Der Weg ist wie immer ausgeschildert.

Anreise

Den Bahnhof Glauchau erreicht man mit Bahnen von Dresden, Zwickau und Hof. Rochlitz ist mit dem ÖPNV wie bspw. der Buslinie 629 von Glauchau erschlossen. Achtung: Radmitnahme im Fahrradanhänger ist nur von Ostern bis Oktober möglich. Durch beide Städte führt die Bundesstraße 175 welche Anschluss zur A4 und A72 hat.

Highlights auf der Strecke

Ein besonderes Highlight in Glauchau ist das Schloß Glauchau. Es ist nicht nur ein Schloss sondern eine Anlage aus zwei Schlössern – getrennt durch einen Wallgraben in Forder- und Hinterglauchau. Der „forderen“ Teil beherbergt die Stadt- und Kreisbibliothek "Georgius Agricola", die Kreismusikschule des Landkreises Zwickau „Clara Wieck“ und die Galerie „art gluchowe“. Im Schloss Hinterglauchau findet man wunderschöne Austellungsräume mit historischen Interieurs, Malerei und Skulpturen verschiedener Epochen. Desweiteren sind in der Stadt der historische Marktplatz, das Villenviertel, das kleinste Museum der Region und die Unterirdischen Gänge in der Theaterstraße 34b empfehlenswert. Das Stadttheater bedient drei Sparten, von Theateraufführungen, über Konzert und Musicalveranstaltungen bis hin zu Ballettabenden.

In Waldenburg warten das Stadtmuseum mit Naturalienkabinett – eins der ältesten naturkundlichen Museen Deutschlands mit bedeutenden Kunstwerken und Kuriositäten, ein Nachlass der Apothekerfamilie Linck – und das Schloss Waldenburg darauf, entdeckt und besucht zu werden. für Naturfreunde und Liebhaber englischer Parkanlagen lohnt sich ein Besuch im Grünfelder Park.

Über der Zwickauer Mulde und dem Muldental in der Gemeinde Wolkenburg (Limbach-Oberfrohna) thront das Schloss Wolkenburg umgeben von einem sehenswerten Parkgelände mit Grotte und Tierpark. Der Festsaal des Schlosses dient dem Standesamt Limbach-Oberfohna und wird außerdem für Lesungen, Konzerte und weitere Veranstaltungen genutzt. Weitere Räumlichkeiten sind museal eingerichtet. Wer etwas mehr vom Muldental sehen möchte, dem sei auf der anderen Flussseite, erreichbar über die Fußgänger-Hängebrücke, der Hauboldfelsen, welcher ein herrliches Panorama über das Tal inklusive Schloss bietet, ans Herz gelegt. Ein Bergbaulehrpfad zum Bergbaustollen bringt die Geschichte und Leben der Bergleute aus vergangenen Zeiten nahe.

In Penig erwartet den Besucher die uralte Tradition der Töpferei und auch der sagenumwobene und als kleines Weltwunder betitelte „Große Topf zu Penig“. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich direkt auf dem Radweg die Gemeinde Amerika. Das Ortseingangsschild – ein Muss für Fotoshootings.

Das Schloss Rochsburg mit seiner Daueraustellung, der Heinrich-Heine-Park und ein Heimatmuseum machen das kleinen Örtchen Lunzenau besuchs- und sehenswert.

Die Gemeinde Wechselburg am Fuße des Rochlitzer Berges wartet mit einigen interessanten Highlights auf. Das Kloster Wechselburg aus dem 12 Jh. mit seiner bedeutenden Basilika „Heilig Kreuz“ stellt ein bemerkenswertes Zeugnis romanischer Baukunst in Sachsen dar. Der Rochlitzer Porphyr – ein vulkanisches Gestein – findet für archtektonische Schmuckelemente großzügigen Einsatz. Bestaunenswert sind auch der Schlosspark und das Göhrener Viadukt über die Zwickauer Mulde.

Das Rochlitzer Schloss begrüßt am Etappenende alle Besucher. Es macht schon von weitem durch seine beiden massiven und markanten Türme, Lichte Jupe und Finstere Jupe, auf sich aufmerksam. Eine Besichtigung lohnt, ebenso ein Stadtbummel durch Rochlitz zum Marktplatz und zur St. Kunigundenkirche. Von der Aussichtsplattform des ebenfalls aus rotem Porphyr erbauten Aussichtsturms auf dem Rochlitzer Berg, erschließt sich ein schöner Rundumblick bis weit ins Land. Sogar das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ist bei gutem Wetter erkennbar.

Unterkünfte

Hotel und Restaurant Zur Lochmühle
Zur Lochmühle 64, 09322 Penig OT Tauscha
Telefon 037381 66220
info(at)zur-lochmuehle.de
www.zur-lochmuehle.de

Sie bieten Übernachtungsmöglichkeiten an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

ZMU Etappe 5

Rochlitz — Sermuth

Etappendetails
Schloss Rochlitz © Ronny Ehrenfeld/c-macs Zu knapp 90 Prozent ist diese Etappe so asphaltiert © Ronny Ehrenfeld/c-macs

MITTEL

1,25 STD

18 KM

139 M

161 M

Über Fahrradstraßen und wenig befahrene Straßen führt die letzte Etappe des Zwickauer Mulderadwegs zum Zusammenfluss der beiden Quellflüsse. Dominiert wird die Strecke durch Felder, kleinere Wälder und der flussnahen Flora und Fauna. Nahe dem Etappenende gibt es nochmal eine etwas anstrengende Steigung, nach der man sich genüsslich zum Ziel ausrollen lassen kann. Der Weg ist wie immer gut beschildert.

Anreise

Rochlitz ist über den ÖPNV mit der Buslinie 629 von Glauchau aus erschlossen. Achtung: Radmitnahme im Fahrradanhänger ist nur von Ostern bis Oktober möglich. Durch die Stadt führt die Bundesstraße 175 welche Anschluss zur A4 und A72 besitzt. Colditz ist mit dem ÖPNV aus den Richtungen Bad Lausick und Grimma zu erreichen. Ein größerer Ort nahe Sermuth ist Leisnig mit Bahnanschluss von Leipzig und Grimma. Mit dem Auto ist Sermuth von Döbeln und Grimma aus zu erreichen.

Highlights auf der Strecke

Ganz in der Nähe von Schloss Rochlitz beginnt die Etappe. Das Schloß macht schon von weitem durch seine beiden massiven und markanten Türme, Lichte Jupe und Finstere Jupe, auf sich aufmerksam. Eine Besichtigung lohnt, ebenso ein Stadtbummel durch Rochlitz zum Marktplatz und zur St. Kunigundenkirche. Von der Aussichtsplattform des ebenfalls aus rotem Porphyr erbauten Aussichtsturms auf dem Rochlitzer Berg, erschließt sich ein schöner Rundumblick bis weit ins Land. Sogar das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ist bei gutem Wetter erkennbar.

Colditz wird dominiert durch das gleichnamige Schloss, welches auf einem Fels über der Mulde thront – nicht umsonst ist es das Wahrzeichen der Stadt. Seine Geschichte geht bis auf 1046 zurück. Heute ist unter anderem eine Jugenherberge und das sogenannte "Fluchtmuseum" untergebracht. Vor allem britische Gefangene höherer Dienstgrade haben zur Zeit des 2. Weltkriegs an die 300 Fluchtversuche verübt, mit Witz und Verstand mehr oder weniger spektakulär.

Bei Sermuth fließen die Zwickauer und die Freiberger Mulde zusammen und bilden die Vereinigte Mulde. Hier endet die Etappe und somit auch der Abschnitt des Radweges Zwickauer Mulde.

Unterkünfte

für diese Etappe fehlen uns übernachtungsmöglichkeiten. Sie bieten diese an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

Interessante Muldeüberquerung über eine alte Eisenbahnbrücke © Ronny Ehrenfeld/c-macs Schloss Colditz über der Zwickauer Mulde © Ronny Ehrenfeld/c-macs

Vereinte Mulde

VMU Etappe 1

Sermuth — Wurzen

Etappendetails
Zusammenfluss der Freiberger und Zwickauer Mulde bei Sermuth © Ronny Ehrenfeld/c-macs Die Stadt Grimma vom gegenüberliegenden Ufer der Mulde gesehen © Joeb07/CC BY 3.0/Retusche

MITTEL

2,5 STD

37 KM

243 M

274 M

Nach dem die Freiberger und Zwickauer Mulde als großer Strom vereint sind, startet nun die erste Etappe des Abschnitts der Vereinigten Mulde. Die Strecke führt über ruhige Straßen und Wege sowie an einer ehemaligen Bahntrasse entlang, mal näher – mal etwas weiter weg von der Mulde. Zwischen Grimma und Wurzen besteht die Gelegenheit den Muldentalbahnradweg auf der anderen Seite der Mulde zu wählen. Auf ca. 20 km gibt es auf dem Gleisbett der einstigen Muldentalbahn eine alternative Route zwischen den beiden Städten. Beide Radrouten sind sehr gut ausgeschildert.
Zwischen Schmölen und Dehnitz wird die Mulde mithilfe einer Fähre überquert – alternativ kann in Schmölen nach links auf die B 107 eingebogen, unter der Zugbrücke durch und vor der Kreuzung zur Autobrücke nach rechts abgebogen werden. Von da geht ein Weg für Fußgänger und Radfahrer über die Brücke nach Wurzen. Die erste Abfahrt nehmen und schon ist man wieder auf der richtigen Route.

Anreise

Der größere Ort nahe Sermuth ist Leisnig. Von Leipzig und Grimma führt eine Zugstrecke am Bahnhof Leisnig vorbei. Mit dem Auto ist Sermuth von Döbeln und Grimma aus zu erreichen. Wurzen ist im Stundentakt an der Bahn an die Strecke Dresden–Leipzig angeschlossen, ebenso hält die S3 nach Leipzig hier. Die B 6 führt durch die Stadt.

Highlights auf der Strecke

Bei Sermuth fließen die Freiberger und die Zwickauer Mulde zusammen und bilden den nun größeren Strom – die Vereinigte Mulde.

In Kössern befindet sich das Jagdhaus Kössern – ein herausragendes Kleinod barocker Baukunst. Es finden regelmäßig Konzerte und Tanzveranstaltungen statt, eine Daueraustellung über das Bauwerk und die Touristinformation haben hier einen guten Platz gefunden. Der 7600 qm großen Garten lädt zum flanieren und entspannen ein.

Etwas nordöstlich von Kössern liegt der Thümmlitzsee. Hier befindet sich ein Campingplatz und der See selber lädt bei schönem Wetter zum Baden ein.

Am Wege liegt die sehenswerte Klosterruine Nimbschen, eine ehemalige Zisterzienserinnenabtei. Durch Nimbschen führt der Lutherweg – einer der drei großen Pilgerwege in Sachsen.

Das beschauliche Grimma wartet mit vielen Geschichten und Sehenswürdigkeiten auf. Zweimal innerhalb kürzester Zeit von Jahrhunderthochwassern überrascht, glänzt die Stadt wie vorher. Sehenwert sind unter anderem die Altstadt mit vielen wunderschönen Bauten aus verschiedensten Stilepochen: das Rathaus, die frühgotische Frauenkirche und weitere sakrale Bauwerke, das Schloss, Mühlen, die rekonstruierte Pöppelmannbrücke, eine Fußgängerbrücke welche mit mit 80 m die längste Tragseilbrücke in Sachsen ist, Museen, Veranstaltungen etc. Die Liste kann gefühlt endlos weitergeführt werden, man sollte sich daher einige Zeit für die Stadt und die großartige Nachbarschaft nehmen.

In Trebsen führt der Weg vorbei am Schloss Trebsen, eine ehemalige Wasserburg. Seit 2012 sind Schloss und Park Austragungsort der deutschen Highland Games.

Bevor es in die Stadt Wurzen geht, kann man von der Aussichtsplattform des Bismarckturms Dehnitz auf dem Wachtelberg einen Panoramaüberblick auf das Muldetal genießen.

Zum Etappenende findet sich der Radler im geschichtsträchtigen Wurzen ein. Eine hübsche historische Altstadt, der Dom St. Marien, das Schloss und überall Ringelnatzstelen – in Erinnerung an den Sohn der Stadt Joachim Ringelnatz – laden Gäste auf einen Besuch und einen Spaziergang durch die Stadt ein.

Unterkünfte

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Die Qual der Wahl © Ronny Ehrenfeld/c-macs Die erste Überquerung der Vereinten Mulde © Ronny Ehrenfeld/c-macs

VMU Etappe 2

Wurzen — Eilenburg

Etappendetails
Nikolaikirchturm in Eilenburg © Joeb07/CC BY 3.0/Retusche Blick von den Schultreppen auf die St. Wenceslaikirche in Wurzen © Radler59/CC BY-SA 4.0

LEICHT

1 STD

16 KM

44 M

50 M

Diese entspannte und kurze Strecke über größtenteils Fahrradstraßen und verkehrsberuhigenden Straßen ist eher landwirtschaftlich geprägt, führt sie doch etwas abseits der Mulde an Feldern vorbei, ab und an ein kleines Städtchen. Der Weg ist gut ausgeschildert.

Anreise

Wurzen ist stündlich mit der Bahn über die Strecke Dresden–Leipzig verbunden, ebenso hält die S3 nach Leipzig hier. Die B 6 führt durch die Stadt. Eilenburg ist günstig gelegen. Mit der Deutschen Bahn und anderen Beförderungsmöglichkeiten des ÖPNV gibt es direkte Verbindungen bspw. von Leipzig, Cottbus und Halle/Saale. Die B 107 und B 87 führen nah an der Stadt entlang.

Highlights auf der Strecke

Die Ringelnatz-Stadt Wurzen bildet den Start dieser Etappe. Sie bietet mit ihrer hübschen historische Altstadt, den Dom St. Marien, dem Schloss und überall verteilte Ringelnatzstelen – eine Erinnerung an den Sohn der Stadt Joachim Ringelnatz – den Gäste bei ihrem Besuch und dem dazugehörigen Spaziergang durch die Stadt ein schönes Erlebnis.

Der Natur- und Geschichtspark Canitz bei Thallwitz nahe des Muldeufers bietet einen attraktiven Rastplatz und verspricht eindrückliche Erlebnisse in der Natur in Verbindung mit der Siedlungsgeschichte der Slaven. So wird Geschichte lebendig und besonders für jüngere Menschen durch Nachbildungen von Wohnhäusern der Slawen und Germanen, einem Langhaus aus der Jungsteinzeit anschaulich gemacht. Themengärten, Naturgärten und ein Garten der Kinder runden das Angebot ab.

Auf dem Schloßberg Eilenburg wacht die gleichnamige Burg über sein Städtchen, von dort aus erschließt sich einwunderbarer Ausblick über die Region. Die Hundertstüfchen des Schlosses führen in die Altstadt hinab, um vielleicht das Stadtmuseum, das Kloster, die Kirche zu besichtigen. Eine weitere und noch ältere Burganlage, die Illburg, ist praktisch nicht mehr vorhanden, lediglich einer ihrer Burgfriede: der Sorbenturm kann heute noch bestiegen werden. Im Tierpark Eilenburg haben besonders Kinder ihre Freude am Entdecken der vielfältigen Tierarten, manche darf man sogar streicheln.

Unterkünfte

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VMU Etappe 3

Eilenburg — Bad Düben

Etappendetails
Burg Düben © Frank Vincentz/CC BY 3.0 Fähre Gruna am Fähranleger, © Frank Vincentz/CC BY-SA 3.0

LEICHT

1,5 STD

20 KM

51 M

65 M

Der Weg von Eilenburg nach Bad Düben führt mal mehr, mal weniger in Sichtweite der Mulde vorbei an Feldern und kleineren Ansiedelungen, über Pfade und ruhige Nebenstraßen. Er ist gut ausgeschildert. Direkt am Weg bei Gruna befindet sich eine Radfahrerkirche. Achtung: Zwischen Gruna und Hohenprießnitz muss man, um über die Mulde zu kommen, eine Fähre nutzen. Fährzeiten und Preise sind hier zu finden.

Anreise

Eilenburg ist günstig gelegen. Mit Bahn und anderen Möglichkeiten des ÖPNV gibt es direkte Verbindungen bspw. von Leipzig, Cottbus und Halle/Saale. Die B 107 und B 87 führen nah an der Stadt entlang. Bad Düben hat keinen Bahnanschluss, ist aber mit den ÖPNV von Leipzig, Eilenburg und Delitzsch aus erreichbar. Durch die Stadt verlaufen die B 107 und B 183.

Highlights auf der Strecke

Auf dem Schloßberg Eilenburg wacht die gleichnamige Burg über sein Städtchen, von dort aus erschließt sich einwunderbarer Ausblick über die Region. Die Hundertstüfchen des Schlosses führen in die Altstadt hinab, um vielleicht das Stadtmuseum, das Kloster, die Kirche zu besichtigen. Eine weitere und noch ältere Burganlage, die Illburg, ist praktisch nicht mehr vorhanden, lediglich einer ihrer Burgfriede: der Sorbenturm kann heute noch bestiegen werden. Im Tierpark Eilenburg haben besonders Kinder ihre Freude am Entdecken der vielfältigen Tierarten, manche darf man sogar streicheln.

Schloss Hohenprießnitz, ein Barockschloß, abgemalt wie aus dem Bilderbuch und einem Park der nach englischen Vorbildern angelegt wurde, sollte man unbedingt zur Besichtigung einplanen. In nur 10 Radminuten ist es von Zschepplin aus erreichbar.

Laußig verfügt über eine spezielle Kirche für Radfahrer - ein Ort zum Innehalten und Ankommen, nicht am Ziel sondern bei sich selbst. Die Nikoleikirche ist im Ortsteil Gruna zu finden und stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert.

Etappenende ist die Kurstadt Bad Düben. Ihre Innenstadt lockt mit einem hübschen Museum in der Burg Düben. Gleich neben an befinden sich die Berschiffmühle, Sakralbauten und Kurparkanlagen. So sollte man unbedingt die Strampelfüße und Waden im schwarzen Moor des Moorlehrpfades lockern und entspannen. Achtung: Füße waschen nicht vergessen. Das Naturparkhaus macht den Besucher mit den Besonderheiten aus Fauna und Flora der Dübener Heide bekannt, welche nördlich von Bad Düben liegt. Ebenfalls in dieser Richtung am Stadtrand grüßen schon von weitem die Flügel einer um 1840 errichteten Bockwindmühle.

Unterkünfte

Für diese Etappe fehlen uns Übernachtungsmöglichkeiten. Sie bieten diese an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

VMU Etappe 4

Bad Düben — Muldenstein

Etappendetails
Mulde bei Bittersee © Pixaline/Pixabay Bernsteinvilla am Goitzschesee © Michael aus Halle/CC BY-SA 3.0

MITTEL

2 STD

23 KM

93 M

88 M

Diese Etappenroute hält sich nahe der Mulde vorbei an größeren Seen bzw. Stauseen. Zur Hälfte des Weges geht es über Asphalt, zur anderen über befestigte Schotterstrecken. Wie immer ist die Strecke gut ausgeschildert, die auch vom Autoverkehr genutzen Abschnitte sind wenig frequentiert.

Anreise

Bad Düben hat keinen Bahnanschluss, ist aber mit den ÖPNV von Leipzig, Eilenburg und Delitzsch aus erreichbar. Durch die Stadt führen die B 107 und B 183. Bitterfeld ist am Nah- und Fernverkehrsnetz angeschlossen – erreichbar mit der Bahn bspw. über Leipzig, Dessau und Magdeburg. Anschluss besteht über die B 100 und B 183 an die A9.

Highlights auf der Strecke

Die Kurstadt Bad Düben ist das Tor zur Dübener Heide. Ihre Innenstadt lockt mit einem hübschen Museum in der Burg Düben. Gleich neben an befinden sich die Berschiffmühle, Sakralbauten und Kurparkanlagen. So sollte man unbedingt die Strampelfüße und Waden im schwarzen Moor des Moorlehrpfades lockern und entspannen. Achtung: Füße waschen nicht vergessen. Das Naturparkhaus macht ihre Besucher mit den Besonderheiten aus Fauna und Flora der Dübener Heide bekannt. Etwas am Stadtrand grüßen schon von weitem die Flügel einer um 1840 errichteten Bockwindmühle.

Löbnitz hat eine sehr sehenswerte romanische Kirche mit einer Renaissance-Holzkasettendecke, die ihres Gleichen sucht. So sind in den einzelnen Kassetten Bilderdarstellungen aus der Bibel (Biblia pauperum) aus dem Jahre 1691 zu sehen. Taufstein, Kanzel und Flügelltar sind ebenfalls herausragende Beispiele sakralen Kunstschaffens in Mitteldeutschland.

Im Örtchen Pouch am Muldestausee trohnt eine mittelalterliche Burg auf eine Anhöhe über der Mulde. Vom Roten Turm aus, dem 30 Meter hohen Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert, hat man einen schönen Ausblick über Landschaft und Natur.

In Muldenstein ist das auf dem Gelände eines ehemaligen Franziskanerklosters errichtete Rittergut mit Herrenhaus, welches nach telefonischer Anmeldung zu besichtigen ist, äußerst sehenswert. Der hübsche Park lädt in jedem Fall zu einer Pause ein.

So wie Pisa seinen Turm hat - hat Bitterfeld seinen Bogen – er symbolisiert eine riesige Baggerschaufel und ist ein Kunstwerk, welches betreten werden darf - der tollen Aussicht wegen. Der Große Goitzschesee lädt bei gutem Wetter zum baden und flanieren, mit Aussicht vom Pegelturm, das Industrie- und Filmmuseum sowie das Kreismuseum bei schlechtem Wetter zum erkunden ein.

Unterkünfte

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VMU Etappe 5

Muldenstein — Dessau

Etappendetails
Mulde im Biosphärenreservat Mittelelbe mit Prallhang und Gleithang © M_H.DE/CC BY 3.0 Bauhaus in Dessau © Olrik66/CC BY-SA 4.0

MITTEL

2,25 STD

27 KM

91 M

117 M

Die letzte Etappe des gesamten Mulderadweges führt nun durch kleinere Wälder und Felder über ruhige Wege und Straßen gemütlich bis nach nach Dessau. Nicht direkt durch die Stadt führt der Weg, sondern auf der rechten Seite der Mulde entlang, wo er dann auch endet, wie immer gut ausgeschildert, bis zum Schluß. Um direkt zur Mündung der Mulde in die Elbe zu kommen, sollte man von Dessau die B 184 nehmen. Nach ein paar Minuten auf der Straße und noch ein Stückchen über unbefestigte Trampelpfade erreicht man diese.

Anreise

Dessau ist über Bitterfeld am Nah- und Fernverkehrsnetz angeschlossen – mit der Bahn bspw. mit Leipzig und Magdeburg. Anschluss besteht über die Bundestraßen 100, 183, 184 und 185 an die A9.

Highlights auf der Strecke

So wie Pisa seinen Turm hat, hat Bitterfeld seinen Bogen – er symbolisiert eine riesige Baggerschaufel und ist ein Kunstwerk, welches betreten werden darf – der tollen Aussicht wegen. Der Große Goitzschesee lädt bei gutem Wetter zum flanieren, mit Aussicht vom Pegelturm, das Industrie- und Filmmuseum sowie das Kreismuseum bei schlechtem Wetter zum erkunden ein.

Die aus dem Barock stammende Parkanlage Gutspark Altjeßnitz beherbergt einen für diese Zeit typischen Irrgarten. Bermerkt sei, dass es sich bei dem Irrgarten Altjeßnitz um Deutschlands größten und ältesten Irrgarten mit einer Fläche von 2.600 m² handelt.

Dessau verbindet man zuerst mit dem Namen Walter Gropius und Bauhaus, so geht auf ihn die 1926 nach seinen Plänen eröffnete „Hochschule für Gestaltung“ zurück. Die Wiege der neuen Avantgarde in Architektur und Design, sie prägte den Stil und die Formen, welche sich bis in unsere Zeit erhalten haben. In fußläufiger Nähe siedeln sich die Musterhäuser auf einem von Kiefern und Freiflächen geprägtem Gelände an. Diese ehemaligen Wohn- und Atelierhäuser der Bauhausmeister Kandinsky, Klee, Muche, Schlemmer, Moholy-Nagy und Feininger sind sehr interessant, es ist durchaus lohnenswert, einige Zeit für deren Besichtigung einzuplanen. Die Innenstadt wartet mit einem Museum für Stadtgeschichte im Residenzschloß auf, sowie einem Museum für Naturkunde und Vorgeschichte mit Museumsturm, welcher einen Rundblick über die Stadt gewährt. Einen hübschen Park, als englischer Landschaftsgarten angelegt, mit einem kleinen Landhaus, dem "Luisium" kann man bei schönem Wetter ebenfalls einen Besuch abstatten.

Kurz nach Dessau endet der offizielle Mulderadweg. Um direkt zur Mündung der Mulde in die Elbe zu kommen, sollte man von Dessau die B 184 nehmen. Nach ein paar Minuten auf der Straße und noch ein Stückchen über unbefestigte Trampelpfade erreicht man die Mündung.

Unterkünfte

für diese Etappe fehlen uns übernachtungsmöglichkeiten. Sie bieten diese an und haben Interesse an einem Eintrag? Kontaktieren Sie uns.

Weiterführende Weblinks